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Hüftgelenksdysplasie (HD)

Hüftgelenksdysplasie (HD) - eine Krankheit, welche man zwar vorwiegend aus der Hundeszene kennt, die aber auch bei Mensch und Katze vorkommen kann, ist eine vererbbare Fehlbildung des Hüftgelenks. HD ist eine polygene Erbkrankheit, d.h., dass nicht ein einzelnes, sondern mehrere Gene für diese Krankheit verantwortlich sind.

Während bei gesunden Tieren der Oberschenkelkopf des Hüftgelenks tief in der Pfanne des Beckens sitzt, ist bei an HD erkrankten Tieren eine deutliche Verflachung der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) zu erkennen. Der Oberschenkelkopf hat dadurch keinen festen Halt mehr in der Beckenpfanne und es kommt durch entstehende Fehlbelastungen zu Veränderungen des Band- und Kapselapparates sowie zu weiteren Veränderungen am Oberschenkelkopf. Bei Jungtieren ist HD nicht zu erkennen, da die Hüftgelenke z.T. noch aus Knorpeln bestehen, die erst mit zunehmendem Alter durch Knochen ersetzt werden und dann ein festes Gelenk darstellen. Es kann dann zu einem wahrnehmbaren Humpeln bzw. zu Ausfallerscheinungen an den hinteren Gliedmaßen der Tiere kommen; wenn es sich jedoch um leichte Rassen handelt müssen diese Erscheinungen nicht sichtbar auftreten, da dann das Gelenk nicht so sehr beansprucht wird.

Zu einer sicheren Diagnose sollte man ein Alter von ca. 2 Jahren abwarten. Der Tierarzt schickt die Bilder einer Röntgenuntersuchung zur zentralen HD-Registrierungsstelle, wo sie von Spezialisten analysiert werden. Der Eigentümer des Tieres erhält dann eine Bescheinigung über den Grad der HD, welcher in 7 verschiedene Kategorien unterteilt ist.

Oft läßt sich die HD noch mit Ruhigstellung der Tiere, Gewichtsreduktion und Schmerzmitteln behandeln, meist kommt es jedoch zu einem operativen Eingriff. So gibt es die Möglichkeiten ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen, eine Oberschenkelkopfresektion oder eine operative Muskeldurchtrennung des Pectineusmuskels durchzuführen. Über die jeweils richtige Methode sollte nur der Tierarzt entscheiden.

Man kann die HD nur dadurch bekämpfen, dass man betroffene Tiere konsequent aus der Zucht ausschließt und nur mit Tieren züchtet, bei denen keine Dysplasie nachweisbar ist.


   
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